長谷部インタビュー: “Uns fehlt noch Konstanz”

   2015/07/10

Hasebe im Interview: “Uns fehlt noch Konstanz”
引用元:Frankfurter Neue Presse  28.02.2015 配信
http://www.fnp.de/sport/eintracht/Hasebe-im-Interview-Uns-fehlt-noch-Konstanz;art785,1285265?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Der japanische Mittelfeld-Regisseur Makoto Hasebe äußert sich vor dem HSV-Spiel im Interview über Mentalität und Menschliches.

Beim 1:3 in Mainz wurde Makoto Hasebe schmerzlich vermisst. Der Mittelfeld-Chef der Eintracht brummt eine Gelbsperre ab. Gegen den HSV ist der Kapitän der japanischen Nationalmannschaft aber wieder an Bord. Allein, weiß der 31-Jährige freilich, kann er allerdings auch nichts ausrichten.

Wie geht es Ihnen? Was macht der Rücken? Und sind Sie nach dem grippalen Infekt schon wieder bei Kräften?

Ja, danke, ich fühle mich wieder fit und gesund und habe keinerlei Probleme.

Ihrer Mannschaft haben Sie in Mainz anscheinend an allen Ecken und Enden gefehlt?

Ich weiß nicht, ob es mit mir anders gelaufen wäre, denn auf einen Spieler allein kommt es nicht an. Und glauben Sie mir, ein Spiel am Fernseher oder auf der Tribüne zu verfolgen ist genauso anstrengend wie auf dem Platz.

Was war Ihr Eindruck: War die Einstellung genauso gut wie beim Sieg über Schalke?

Die Einstellung ist ja immer die gleiche: Wir wollen unsere Spiele gewinnen! In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen, und dem Tor von Stefan Aigner ging eine richtig gute Kombination voraus. Den Ausgleichstreffer der Mainzer hätten wir natürlich vor der Halbzeit gerne vermieden. Dass kurz nach Wiederanpfiff schnell zwei Tore für Mainz fielen, hat uns ziemlich aus dem Konzept gebracht, und wir haben den Faden verloren.

Sie haben ja schon große Titel gewonnen, waren deutscher Meister mit Wolfsburg und beim Gewinn der Asienmeisterschaft 2011 Japans Kapitän. Was muss eine Mannschaft denn Besonderes haben, um so etwas zu erreichen? Und was muss ein Spieler haben – außer fußballerischer Qualität?

Den unbedingten Willen, gemeinsam Erfolge zu erreichen.

Wie würden Sie die Mentalität Ihrer aktuellen Mannschaft beschreiben?

Wir haben eine gute Mentalität und Qualität in der Mannschaft. Sicherlich fehlt es uns noch an Konstanz, um auch einmal zwei, drei Spiele hintereinander zu gewinnen. Wir haben gezeigt, dass wir gegen Mannschaften, die über uns stehen, durchaus mithalten können, aber auch gegen Mannschaften auf Augenhöhe unsere Probleme haben. Daran müssen wir weiter arbeiten.

Kritiker sagen, es würde immer dann nicht genügend von der Mannschaft kommen, wenn sich die Möglichkeit bietet, in der Tabelle nach oben zu rücken.

Glauben Sie mir, dass jeder von uns in der Tabelle gerne höher klettern möchte und sich darüber ärgert, wenn wir verlieren. Nur manchmal passieren Dinge, die man einfach nicht erklären kann, die aber menschlich sind.

Ein weiterer vieldiskutierter Punkt ist, für welche Ausrichtung denn die Eintracht im Moment steht. Erklären Sie doch bitte kurz, was die grundlegende Idee im Spiel unter Thomas Schaaf ist!

Kurz gesagt: früh attackieren, offensiv spielen und gemeinsam auf allen Positionen arbeiten.

Sie und Takashi Inui haben die Vorbereitung verpasst, weil Sie für Japan bei der Asienmeisterschaft am Ball waren. Das war alles in allem sicher eine ganz schöne Strapaze?

Natürlich ist es immer eine Ehre, für sein Land zu spielen, und deshalb werden die Strapazen gerne in Kauf genommen.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen die Vorbereitung fehlt?

Nein, auch wenn wir nicht mit der Mannschaft im Trainingslager waren, so haben wir doch ja auch mit der Nationalmannschaft trainiert und Spielpraxis gehabt.

Wie groß war die Enttäuschung nach dem Ausscheiden? Ein bisschen mehr als Viertelfinale hatten Sie sich sicher ausgerechnet?

Natürlich waren wir über das Ausscheiden enttäuscht, weil wir gerne das Finale gespielt hätten. Aber es geht immer wieder nach vorn.

In der Bundesliga ist noch fast alles drin. Der Rückstand auf die Europa-pokal-Plätze ist so groß wie der Vorsprung auf die Abstiegszone. Bleibt einem also nichts übrig, als von Spiel zu Spiel zu schauen? Ist es ein Fehler, sich Ziele zu setzen?

Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und uns nur darauf konzentrieren. Die Bundesliga zeigt ja, dass bis auf den ersten Platz jeder gegen jeden gewinnen kann.

Jetzt kommt der HSV, und bei einer weiteren Niederlage besteht die Gefahr, aus der Komfortzone herauszufallen und ganz schnell in den Abstiegskampf zu geraten. Damit haben Sie in Nürnberg zuletzt negative Erfahrungen gemacht …

Stimmt, und diese Erfahrung möchte ich mit der Eintracht nicht noch einmal machen müssen.

Sie bewahren Ruhe und führen die Mannschaft zurück in die Spur?

Es bringt ja nichts, sich unnötig unter Druck zu setzen, und allein kann ich sowieso nichts ausrichten. Wir haben eine gute Mannschaft und
jeder wird seinen Beitrag dazu
leisten.

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