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   2015/08/31

とにかく点取れ!ハリル監督、W杯予選に向け1時間超の熱弁
引用元:サンケイスポーツ 2015.8.28 05:03 配信
http://www.sanspo.com/soccer/news/20150828/jpn15082805030005-n1.html

日本協会は27日、ロシアW杯アジア2次予選2試合に臨む日本代表(FIFAランク56位)23人を発表。6月の予選初戦でシンガポールと引き分けたバヒド・ハリルホジッチ監督(63)は決定力不足の打開策に“PK誘発”などを挙げ、なりふり構わぬ姿勢で勝利を誓った。西川周作(29)=浦和=は正GK奪取を狙う。日本は31日に練習を開始し、9月3日に埼玉スタジアムでカンボジア(同180位)と、8日に中立地イランでアフガニスタン(同134位)と戦う。

就任5カ月で早くも正念場。9月のW杯予選に向け、東京・文京区のJFAハウスで会見したハリルホジッチ監督が1時間超の熱弁を振るった。

「2回目の言い訳はできない。勝たないといけない。点を取らないといけない」

6月のシンガポール戦はホームで0-0と引き分け。シュート23本を打ちながら引いて守る相手を崩せなかった。次に対戦するカンボジアは5バックのため「同じようなシナリオになると思う」。指揮官はなりふり構わぬ打開策を用意した。

(1)《攻撃陣はPKを取れ!》 就任後7試合でPK獲得は0。ハリル監督は「私は17歳からFWだった。ボールの代わりに相手を見て、押されてPKを獲得。これで何度もチームを勝たせた」と体験談を披露。

「これはインテリジェンス。1点を取るにはときどき必要なことで、文化がないなら教えたい」。故意に倒れれば反則を取られるが、1月のアジア杯を制した豪州が5度倒れ、5度目で主審が笛を吹いた例を挙げた。

(2)《中盤はミドルシュートを打て!》 引いて守る相手を崩すにはミドル弾が有効だ。MF長谷部には「目をつぶってでも打て。そうすれば点が入る」と助言しており、合宿中の特訓を準備している。

(3)《岡崎頼み?》 ハリル監督はFWの人材不足を嘆く。「若い世代も見ているが、ゴールを取れるFWを探すのは簡単ではない。岡崎と交代できる選手はいるか?」。エースへの信頼を繰り返し口にした。

国内組で臨んだ東アジア杯は2分け1敗で最下位に終わった。「4試合勝ちがないのは人生で初めて」というハリル監督。まばらな拍手の中、悔しさを胸に席を立った。

„Philipp Lahm ist jetzt mein Vorbild“
引用元: 28. August 2015 配信
http://www.fr-online.de/eintracht-frankfurt/makoto-hasebe–philipp-lahm-ist-jetzt-mein-vorbild–,1473446,31616946.html

Eintracht-Routinier Makoto Hasebe spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau über den Bayern-Kapitän, den kapitalen Fehlpass gegen Augsburg und den Abgang seines Landsmanns Takashi Inui.

Makoto Hasebe ist ein Mensch, den so schnell nichts aus dem Gleichgewicht bringt, er ruht quasi in sich selbst. Auch zwei eher suboptimale Auftritte wie zu Saisonbeginn können den 31-Jährigen nicht schrecken. Der Kapitän der japanischen Nationalmannschaft ist selbstkritisch genug, um zu wissen, dass er sich steigern muss. Mit der Frankfurter Eintracht hat er in Zukunft jedenfalls noch sehr viel vor. Platz neun und 43 Punkte gelte es zu übertreffen: „Ich will immer mehr.“

Herr Hasebe, es besteht ja durchaus die Chance, dass Sie in Stuttgart nicht mehr rechter Verteidiger spielen müssen. Wie froh wären Sie darüber?

Ach was. Ich sehe das anders: Es ist doch egal, ob ich rechter Verteidiger spiele, im Mittelfeld auf der Sechs oder der Acht. Man muss überall funktionieren. Nehmen Sie Philipp Lahm. Er spielt überall, rechter Verteidiger, linker Verteidiger, auf der Sechs, auf der Acht oder auch rechts vorne – aber er spielt immer gut. Egal, wo. Ich möchte auch so spielen. Er ist ein Multitalent. Er ist flexibel. Philipp Lahm ist jetzt mein Vorbild.

Schön. Da haben wir ja schon die Überschrift … Was fehlt Ihnen denn noch, bis Sie so spielen wie Philipp Lahm?

Ich habe jetzt in den beiden Spielen zu viele Fehler gemacht. Ich muss besser spielen, ich muss der Mannschaft eine größere Hilfe sein. Ich bin 31 Jahre alt und in der neunten Saison in der Bundesliga. Da erwarte ich von mir, mehr Verantwortung zu übernehmen.

So einen Fehlpass wie am vergangenen Samstag gegen Augsburg, der auch noch zum Gegentor führte, hat man von Ihnen so gut wie nie gesehen in der Vergangenheit.

Stimmt. Das kann auch nicht sein, das darf nicht sein. Ich bin kein junger Spieler mehr, ich bin erfahren. Das darf nicht passieren.

Aber so etwas passiert doch auch Philipp Lahm.

Nein (lacht). So etwas passiert ihm einmal in einem Jahr, ach was, einmal in zwei oder in drei Jahren.

Haben Sie sich sehr über den Fehlpass geärgert?

Klar, aber man muss trotzdem schnell wieder abschalten und den Hebel umlegen. Sonst läuft das ganze Spiel an einem vorbei. Wir haben insgesamt nicht so gut gespielt.

Sie haben im Training jetzt im Mittelfeld gespielt. Könnte das für das Spiel in Stuttgart eine Option sein?

Klar, das ist meine Lieblingsposition im Mittelfeld. Aber ich muss immer bereit sein, egal auf welcher Position. Das Leben, sagt man doch hier in Deutschland, ist kein Wunschkonzert, deshalb kann ich auch die Entscheidungen des Trainers akzeptieren.

Was ist der Grund, weshalb es zurzeit noch nicht so läuft wie erhofft?

Wir spielen zu viele lange Bälle, wir müssen besser kombinieren, der Spielaufbau muss besser werden. Das hat uns der Trainer auch gesagt. Aber ruhig, er hat nicht geschrien oder so. Der Trainer ist ganz ruhig, er schafft eine gute Atmosphäre. Sein Vorgänger Thomas Schaaf war da emotionaler. Ich denke, wir haben eine gute Mannschaft, davon bin ich überzeugt. Und niemand kann sich seines Stammplatzes sicher sein, denn die Konkurrenz ist groß. Wir müssen jetzt nur mal ein Spiel gewinnen, dann kommt das Selbstvertrauen zurück und dann läuft es von alleine.

In Takashi Inui hat ein Landsmann die Eintracht verlassen und sich dem spanischen Provinzklub SD Eibar angeschlossen. Macht Sie sein Abgang traurig oder freuen Sie sich für ihn?

Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Natürlich bin ich enttäuscht, dass mein Landsmann weggeht. Aber ich freue mich für ihn, denn es war immer sein Traum, in Spanien zu spielen.

Wieso denn das eigentlich?

Er hat mal erzählt, dass er schon als Kind immer die spanische Liga verfolgt hat. Für mich ist die spanische Liga nicht so interessant, aber für Taka schon. Das muss man akzeptieren.

Haben Sie ihm einen Rat gegeben?

Nein, das musste er selbst entscheiden.

War er hier vielleicht unglücklich?

Nein, das kann ich nicht behaupten. Er hat sich wohl gefühlt. Aber er hat sich entschieden, was Neues zu machen. Das ist ja dann auch okay.

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